/ 05.06.2013
Charles E. Morrison / Akira Kojima / Hanns W. Maull
Gemeinschaftsbildung mit dem pazifischen Asien. Ein Bericht an die Trilaterale Kommission
Bonn: Europa Union Verlag 1998 (Arbeitspapiere zur Internationalen Politik 101); XII, 123 S.; 14,- DM; ISBN 3-7713-0566-7Die Trilaterale Kommission besteht bislang aus Japan sowie westeuropäischen und nordamerikanischen Ländern. Andere asiatische Staaten gehören bislang zwar nicht dazu, die Autoren dieses Berichts sind allerdings der Meinung, daß "die trilateralen Länder die Errichtung von Gemeinschaft innerhalb Pazifisch-Asien erleichtern und sich darum bemühen [sollten], weitere Gemeinschaften zu errichten, um die trilaterale Welt mit Pazifisch-Asien zu verknüpfen" (4). Sie verbinden damit die Hoffnung, "daß die Errichtung von Gemeinschaft mithelfen kann, die Mängel und Gefahren eines nur auf dem Gleichgewicht der Kräfte beruhenden Vorgehens auszugleichen" (4). In ihrem Bericht erörtern sie im wesentlichen die Voraussetzungen für eine derartige Gemeinschaftsbildung und geben nach einem recht positiv ausfallenden Fazit Empfehlungen für das weitere Vorgehen der trilateralen Länder auf sicherheitspolitischem und wirtschaftspolitischem Gebiet.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.43 | 2.68 | 2.61 | 2.64
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Charles E. Morrison / Akira Kojima / Hanns W. Maull: Gemeinschaftsbildung mit dem pazifischen Asien. Bonn: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8049-gemeinschaftsbildung-mit-dem-pazifischen-asien_10646, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10646
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M. A., Politikwissenschaftler.
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