/ 18.06.2013
Gerhard Feltl (Hrsg.)
Die Fortschritt Macher. Eliten und ihre gesellschaftliche Relevanz im 21. Jahrhundert
Wien: Molden Verlag 2002; 252 S.; geb., 22,80 €; ISBN 3-85485-088-3Der österreichische Sammelband will zeigen, dass Demokratien Funktionseliten brauchen. Aktueller Anlass für sein Entstehen war der 60. Geburtstag Bernhard Görgs. Wiens ehemaliger Vizebürgermeister hat sich im Rahmen der Begabtenförderung für die Gründung des Sir-Karl-Popper-Gymnasiums engagiert. Feltl hat in seinem Buch namhafte Autoren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien Österreichs zu Wort kommen lassen.
Inhalt: Ausbildung und Bildung: Kurt Scholz: Görg sei Dank. Reminiszenzen zur Begabungsförderung in Österreich (17-30); Günter Schmid: Was zählt, ist immer die Leistung. Die gesellschaftliche Verantwortung der Sir-Karl-Popper-Schule (31-51); Peter Michael Linges: Starke oder Schwache: Wen fördern? Persönliche Erinnerungen an Begegnungen mit Karl Popper (53-68); Leopold März: Die Besten als Maßstab nehmen. Akademische Ausbildung im Zeitalter der Globalisierung (69-79); Domenico Lenarduzzi: Europa als Avantgarde des Fortschritts. Prioritäten für eine gemeinsame Bildungspolitik der EU (81-98). Politik und Gesellschaft: Trautl Brandstaller: Wozu Eliten? Gegen die Vernaderung eines Begriffes (99-116); Werner A. Perger: Vom Elend der Reformer. Die Modernisierung der Demokratie als Schlüsselaufgabe der politischen Eliten (117-138); Heide Schmidt: Eine Welt (fast) ohne Frauen. Das Problem der männlichen Spielregeln (139-150); Erhard Busek: Tun und Lassen in Zeiten des Umbruchs. Über die Verantwortung des einzelnen für die Zukunft (151-160); Michael Schefczyk: Ein großes Wunderwerk für Narren. Über die kynische Auflösung des Philosophen-Königs-Dilemmas (161-178); Egon Kapellari: Denn wer unter euch allen der Kleinste ist. Anmerkungen zu einem christlichen Eliteverständnis (179-187). Wirtschaft und Kultur: Hans-Olaf Henkel: Fit machen für die Zukunft. Bildung braucht Wettbewerb (189-195); Josef Taus: Die Macht der Macher. Von der Notwendigkeit, den eigenen Willen durchzusetzen (197-210); Joachim Riedel: Kommunikation im Teufelskreis. Die Heimatlosigkeit der Eliten in der Medienlandschaft (211-221); Eugen Semrau: Kompetenz oder Prominenz. Die Minderwertigkeitskomplexe der kulturellen Elite (223-233); Dieter Ronte: Kultur als letzte Chance. Nur elitäre Kunst kann die Gesellschaft bewegen (235-245).
Dirk Burmester (DB)
Dr., Politikwissenschaftler, wiss. Angestellter der Freien und Hansestadt Hamburg.
Rubrizierung: 2.24 | 2.4 | 3.5 | 2.27 | 2.22
Empfohlene Zitierweise: Dirk Burmester, Rezension zu: Gerhard Feltl (Hrsg.): Die Fortschritt Macher. Wien: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18573-die-fortschritt-macher_21532, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 21532
Rezension drucken
Dr., Politikwissenschaftler, wiss. Angestellter der Freien und Hansestadt Hamburg.
CC-BY-NC-SA