/ 11.06.2013
Hans-Detlef Horn
Die grundrechtsunmittelbare Verwaltung. Zur Dogmatik des Verhältnisses zwischen Gesetz, Verwaltung und Individuum unter dem Grundgesetz
Tübingen: Mohr Siebeck 1999 (Jus publicum 42); 306 S.; Ln., 168,- DM; ISBN 3-16-147221-7Rechtswiss. Habilitationsschrift Bayreuth; Gutachter: W. Schmitt Glaeser, P. Häberle. – Die öffentliche Verwaltung unterliegt sowohl der Rechtsbindung durch den parlamentarischen Gesetzgeber als auch der Verpflichtung, den Grundrechten gemäß zu handeln. In der überwiegend juristischen Studie stimmt der Autor die beiden Bindungsfaktoren staatlichen Handelns aufeinander ab und entwickelt die Grundzüge einer staatlichen Gewaltengliederung, die dieser Doppelbindung Rechnung trägt.
Inhaltsübersicht: A. Die doppelte Rechtsbindung der "vollziehenden Gewalt" als verfassungsrechtlicher Befund: 1. Das verfassungsrechtliche Gebot der gesetzmäßigen Verwaltung; 2. Die unmittelbare Grundrechtsbindung der Verwaltung. B. Von der Gesetzesmediatisierung der Grundrechtsbindung zur Grundrechtsgemäßheit der Gesetzesbindung: 1. Die Doppelbindung als verfassungsrechtliches Problem; 2. Die Gesetzesmäßigkeit als Staatsorganisationsprinzip verfassungsrechtlicher Legitimität.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.32
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Hans-Detlef Horn: Die grundrechtsunmittelbare Verwaltung. Tübingen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10993-die-grundrechtsunmittelbare-verwaltung_12996, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12996
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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