/ 05.06.2013
Hermann E. Ott
Umweltregime im Völkerrecht. Eine Untersuchung zu neuen Formen internationaler institutionalisierter Kooperation am Beispiel der Verträge zum Schutz der Ozonschicht und zur Kontrolle grenzüberschreitender Abfallverbringungen
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1998 (Völkerrecht und Außenpolitik 53); 317 S.; brosch., 78,- DM; ISBN 3-7890-5348-1Rechtswiss. Diss. FU Berlin; Erstgutachter: P. Kunig. - Die Studie ist in erster Linie für Juristen von Interesse. Der Autor untersucht die Folgen, die sich aus der Bildung von Regimen im Umweltbereich für das Völkerrecht ergeben. Im ersten und zweiten Teil stellt Ott die untersuchten Umweltregime und die Hintergründe ihrer Entstehung dar. Danach befaßt er sich mit der Rechtserzeugung innerhalb der Regime und der Einordnung solcher Rechtsnormen in das Völkerrecht. Der vierte Teil dürfte für Politikwissenschaftler am ergiebigsten sein: Der Autor beleuchtet hier die verschiedenen Konfliktlösungsmechanismen in den Regimen im Vergleich zu den Verfahren der Streitschlichtung im allgemeinen Völkerrecht.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.45 | 4.1
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Hermann E. Ott: Umweltregime im Völkerrecht. Baden-Baden: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7243-umweltregime-im-voelkerrecht_9666, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9666
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M. A., Politikwissenschaftler.
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