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/ 18.06.2013
Marina Gets

Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit im Internet aus der Sicht des Völkerrechts

Berlin: Berlin Verlag Arno Spitz GmbH 2002; 200 S.; kart., 25,- €; ISBN 3-8305-0032-7
Rechtswiss. Diss. Jena; Gutachter: K. M. Meessen, M. Haedrich. - In ihrer vor allem an Juristen gerichteten Studie befasst sich die Autorin mit einer Fragestellung, die durchaus auch für Politikwissenschaftler interessant ist. Es geht um die rechtliche Regelung des Zugangs zu Informationen als Grundvoraussetzung für Partizipation in einer Demokratie. Das Internet fördert durch seine im Grunde grenzenlose Natur den grenzüberschreitenden Informationsaustausch, der bislang im Wesentlichen nur innerhalb des Geltungsbereichs staatlicher Souveränität möglich war. Die Autorin untersucht, welche bereits bestehenden Regelungen im Völkerrecht den freien Informationsfluss im Internet schützen und als Grenzen für staatliche Eingriffe gelten können. Inhaltsübersicht: 1. Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit und die Besonderheiten des Internets; 2. Völkerrechtlicher Schutz der Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit; 3. Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit und das Prinzip des freien Informationsflusses im Internet.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.14.45 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Marina Gets: Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit im Internet aus der Sicht des Völkerrechts Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17952-meinungsaeusserungs--und-informationsfreiheit-im-internet-aus-der-sicht-des-voelkerrechts_20723, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20723 Rezension drucken
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