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/ 31.05.2013
Lina Haag

Eine Handvoll Staub. Widerstand einer Frau 1933-1945

Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 1995 (Die Zeit des Nationalsozialismus); 168 S.; 16,90 DM; ISBN 3-596-12619-3
Lina Haag wurde während des Dritten Reiches als Kommunistin und Ehefrau des Stuttgarter KPD-Landtagsabgeordneten Alfred Haag verfolgt und viereinhalb Jahre im Gefängnis, kurzzeitig auch im KZ, festgehalten. Sie schrieb ihre Erinnerungen an ihre elfjährige Verfolgungszeit im Mai 1944 in Form eines Briefes an ihren Mann nieder, der nach einer Odyssee durch verschiedene KZ-Lager auf ihr persönliches Vorsprechen bei Heinrich Himmler hin zur "Bewährung" an die Ostfront entlassen wurde und zu dieser Zeit als vermißt galt. Nachdem der 1947 erstmals erschienene Lebensbericht jahrelang vergriffen war, wird er dem deutschen Lesepublikum nun in dritter Auflage wieder zugänglich gemacht.
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.312 Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Lina Haag: Eine Handvoll Staub. Frankfurt a. M.: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/421-eine-handvoll-staub_173, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 173 Rezension drucken
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