Skip to main content
/ 19.06.2013
Michael Krugmann

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Völkerrecht

Berlin: Duncker & Humblot 2004 (Schriften zum Völkerrecht 150); 136 S.; 49,80 €; ISBN 3-428-11317-9
Der Gebrauch des aus dem Individualrecht bekannten Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes scheint dem Autor im Völkerrecht nicht sinnvoll. In seiner rechtsdogmatisch orientierten Studie betont er, die Beurteilung der Angemessenheit einer Maßnahme sei „das Ergebnis einer im höchsten Maße subjektiven Einschätzung" (125). Da im zwischenstaatlichen Verkehr jedoch keine Instanz existiere, deren Entscheidung von allen akzeptiert werde, sei es problematisch, den Grundsatz im Völkerrecht anzuwenden.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.1 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Michael Krugmann: Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Völkerrecht Berlin: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20928-der-grundsatz-der-verhaeltnismaessigkeit-im-voelkerrecht_24409, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24409 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA