/ 05.06.2013
Chih-kuang Wu
Streitbare Demokratie. Ihre Entwicklung in Deutschland und ihre Rezeption in Taiwan (Republik China)
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1998 (Europäische Hochschulschriften: Reihe II, Rechtswissenschaft 2472); 196 S.; brosch., 69,- DM; ISBN 3-631-33925-9Rechtswiss. Diss. Hamburg; Erstgutachter: I. von Münch, Zweitgutachter: O. Luchterhandt. – Das Konzept der streitbaren Demokratie ist gewissermaßen die Antwort der Bundesrepublik auf das Scheitern der Weimarer Republik und gilt bisweilen als ein sehr deutsches Problem. Der Autor untersucht, ob es auch in anderen Ländern Anwendung findet und blickt beispielhaft auf die Republik China auf Taiwan. Das dortige gegenwärtige Rechtssystem sei "zum großen Teil von Westeuropa (insbesondere von Deutschland über Japan) rezipiert worden". Die "Wirklichkeit der Rezeption der streitbaren Demokratie auf die Verfassungsordnung in Taiwan" ist das "Grundanliegen" (19) Wus.
Inhaltsübersicht: Zur Entstehungsgeschichte der Institutionalisierung der streitbaren Demokratie im Grundgesetz; Streitbare Demokratie als verfassungsgestaltende Grundentscheidung; Historische Hintergründe der Rezeption der streitbaren Demokratie – Verfassungsentwicklung in Taiwan (Republik China); Streitbare Demokratie in Taiwan – ihre Institutionalisierung und Problematik.
Detlef Lemke (Le)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.68 | 2.32 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Detlef Lemke, Rezension zu: Chih-kuang Wu: Streitbare Demokratie. Frankfurt a. M. u. a.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7656-streitbare-demokratie_10162, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10162
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Dipl.-Politologe.
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