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/ 11.06.2013
Barbara Kühhas

Die indigenen Frauen Guatemalas. Vom Bürgerkrieg zum Friedensprozess - der Kampf um politische Partizipation

Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel 2000 (Wissen & Praxis 97); 276 S.; pb., 39,80 DM; ISBN 3-86099-297-X
Diss. Wien Institut für Sozialanthropologie und Ethnologie; Gutachter: A. Gingrich, E. Mader. - Warum beteiligten sich guatemaltekische Maya-Frauen am bewaffneten Kampf während des Bürgerkriegs? Die Ethnologin Kühlhas war zwischen 1995 und 1997 als Menschenrechtsbeobachterin für die UNO in Guatemala tätig. Sie liefert eine detaillierte Untersuchung der Motive dieser Frauen sowie ihrer Situation seit dem Friedensabkommen 1996 zwischen Regierung und Guerilla und analysiert die Auswirkungen der Machtverhältnisse des Landes auf die indigenen Frauen. Auf der Basis zahlreicher Interviews mit Maya-Frauen wird Einblick in das Alltagsleben der Frauen und ihren Kampf um politische Rechte gegeben. Schließlich beschreibt die Autorin die aktuelle Situation der Maya-Frauen in Chiapas in dem vom Bürgerkrieg verwüsteten Süden Mexikos und vergleicht ihre Situation mit der der indigenen Frauen in Guatemala. Inhaltsübersicht: 1. Diskriminierung indigener Frauen: Reflexionen und zentrale Daten; 2. Die indigene Frau und der Kampf um ihre Rechte in Guatemala; 3. Die Arbeit der "Nationalen Permanenten Kommission der Rechte der indigenen Frau" (CNP); 4. Die "Defensoría der Maya Achí-Frauen" im Baja Verapaz; 5. Die Situation der indigenen Frauen in Chiapas, Mexiko.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.652.252.27 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Barbara Kühhas: Die indigenen Frauen Guatemalas. Frankfurt a. M.: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11973-die-indigenen-frauen-guatemalas_14277, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14277 Rezension drucken
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